Bericht von Sara und Rahel

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Unsere Mitglieder Sara und Rahel führten vom 28.08.2017 bis zum 29.10.2017 ihr Praktikum im Casa do Zezinho duch. Der Bericht ist ab sofort unter Downloads zu finden.

Hier ein kurzer Auszug:

„Das „Casa do Zezinho“ ist für uns ein Ort, dass den Kindern und Jugendlichen aus den Favelas in São Paulo ein Raum für Schutz, Bildung, Beratung und Freizeit bietet. […] Wir waren sehr begeistert von der Offenheit und der Liebe der Kinder und Mitarbeiter, weshalb wir uns schnell sehr wohl gewühlt haben.“

Philosophisch denken und respektieren lernen

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Im Philosophie-Unterricht haben die Zezinhos die Möglichkeit Erfahrungen basiert auf philosophischem Denken zu machen. Die Erkenntnisse der Philosophie werden so in ihr alltägliches Leben gebracht. Auf das jeweilige Alter der Kinder und Jugendlichen abgestimmt werden Überlegungen zu bestimmten philosophischen Themen angestellt. Ein Umfeld wird geschaffen, in dem die Zezinhos lernen zuzuhören und die Meinung der anderen zu respektieren, sowie das Erkenntnis gefördert wird.

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Theatertag

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Auch im Casa do Zezinho bekommen die Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit, an einem Theaterkurs teilzunehmen. Der Kurs fördert die allgemeine Entwicklung sowie die Entwicklung des Selbstvertrauens. Die Zezinhos können ihre Kreativität ausleben und verleihen ihren Emotionen Ausdruck.

#DiaUniversalDoTeatro

Feliz dia das mulheres – Weltfrauentag 2018

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Frauen inspirieren. 90 % der Mitarbeiter des Casa do Zezinho sind Frauen, darunter Erzieherinnen, Mütter und Tanten.

Herzlichen Glückwunsch!

Posted by Casa do Zezinho on Donnerstag, 8. März 2018

Update der Webseite

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Unsere Webseite erstrahlt (nach dem erst kürzlich erfolgten Update) nochmal in einem neuen, angepassten Design. Diesmal fanden nicht nur optische, sondern auch inhaltliche Updates statt. Diese betreffen vor allem die Galerie und die Casa do Zezinho-Seite.

Kreativ im Casa

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Der Design-Workshop des Casa do Zezinho bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, sich kreativ zu entfalten. Ideen, Wünsche und Träume werden somit greifbar.

Wieder Praktikantinnen in Brasilien

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Nachdem in diesem Jahr bereits eine Praktikantin ein Projekt im Casa do Zezinho durchführen konnte, freuen wir uns sehr, zwei weitere Praktikantinnen für den Aufenthalt in Brasilien gefunden zu haben.

Sara und Rahel führen das Projekt „Kreative Gruppenarbeit zu einer Kulturreise in die verschiedenen Kontinente zur Gewinnung interkultureller Kompetenzen“ durch.

Ein Auszug aus der Zielstellung:

„Das Ziel des Projektes ist es, Kindern bzw. Jugendlichen in Brasilien, die aus ärmlichen Verhältnissen stammen ihren Bildungsstand zu erweitern. Hierbei wird der Fokus auf interkulturelle Kompetenzen gelegt. Die Kinder und Jugendliche aus dem Casa do Zezinho besuchen täglich die soziale Fördereinrichtung in Sao Paulo, Brasilien. Sie sprechen die portugiesische Sprache und leben die brasilianische Kultur. Mit dem Projekt sollen die Kinder und Jugendliche auf eine Reise in die verschiedenen Länder mitgenommen werden und sich gegenseitig austauschen. Somit sollen sich die Kinder und Jugendliche, des Casa do Zezinho inKleingruppen mit einem Land beschäftigen und ihre Kreativität freien Lauf lassen. Mit Recherchen zum Land sollen Kinder am Ende des Projekts ihr Land vor dem Plenum vorstellen und schlussendlich reflektieren. Die gewonnen Ergebnisse, der Gruppenarbeiten werden auf Plakaten festgehalten und im Casa do Zezinho aufgehängt.“

 

Weitere Impressionen:

 

 

Junifest im Casa

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Das Junifest

Das brasilianische Johannisfest zur Jahresmitte ist in Brasilien inzwischen ähnlich populär wie der Karneval. Im brasilianischen “Winter” wird dann gerösteter Mais gegessen, Likör getrunken und Nächte lang Forró getanzt. Forró ist ein sinnlicher Paartanz zur Musik von Trommel, Triangel und Akkordeon.

Juni ist der Monat von Sao (Heiliger) João, Santo Antonio und Sao Pedro. Deswegen werden diese Feste im Juni zu Ehren des Sao Joao, als Festa Joanina bezeichnet.Der Name Joanina hat Historikern zufolge seinen Ursprung im katholischen Europa des 5. Jahrhunderts. In Brasilien wurde Joanina zu Junina.

Diese Tradition wurde von den Portugiesen nach Brasilien gebracht und veränderte sich durch die Bräuche der eingeborenen Indianer und schwarzen Völker. Der brasilianische Einfluss auf die Tradition des Festes drückt sich sowohl in den Speisen (Manioka (aipim), Mais, jenipapo, Milch der Kokosnuß) als auch in den Bräuchen (Forró, Boi-bumbá, die Quadrilha (Gruppentanz) und die kreolische Trommel (Tambor-de-crioula)) aus.

Nicht nur die Brasilianer hatten Einfluß auf die Tradition, die Franzosen fügten dem Quadrilha-Tanz die Gruppenform, einige Schritte, Figuren und neue Kommandos hinzu, die durch den Tanz des europäischen Adels inspiriert wurden.

Der Tanz der Quadrilha

Die Quadrilha wird zu Ehren der Junino-Heiligen (St. Antonio, São João und São Pedro) getanzt, um für die gute Ernte des Dorfes (roça) zu danken. Solche Festlichkeiten (festejo) sind besonders wichtig, denn die Bauern sind normalerweise sehr gläubig.

In Brasilien werden die Quadrilhas in fast allen Regionen von mehreren Paaren getanzt. Die Quadrilha wird von einem Vortänzer geführt, der die Schritte durch Verwendungen von französischen und portugiesischen Wörtern ansagt. Es gibt zahlreiche verschiedene Kommandos für eine Quadrilha und jedes Jahr kommen neue Formationen hinzu, die aus den gesellschaftlichen Ereignissen und der Kreativität der Gruppen entstehen.

Weitere Impressionen aus dem Casa do Zezinho:

 

Textquelle: http://festajunina.eu/das-brasilianische-junifest/